Montagskino ¡Los lunes al cine! Instituto Cervantes Frankfurt
Filmreihe in zwei Zyklen: Der neue Spanische Dokumentarfilm und Gewagtes Kino aus Spanien.
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Immer Montags, 15. Februar bis 26. April 2010, 19.00 Uhr im Instituto Cervantes Frankfurt Filmreihe
In zwei Zyklen: Der neue Spanische Dokumentarfilm und Gewagtes Kino aus Spanien Der Montag steht fortan im Zeichen des Films.
Vom 15. Februar bis 15. März präsentieren das Spanische Generalkonsulat und das Instituto Cervantes ausgewählte und prämierte Dokumentarfilme aus Spanien. Die Filme zeichnen sich innerhalb des Genres durch originelle Erzählweise und innovative Bildästhetik aus. Die Videoproduktionen reflektieren historische Ereignisse und persönliche Lebensgeschichte, sie zeigen eine subjektive Sicht auf die Dinge und die Welt, in der wir leben. Neben der Vermittlung spanischer Zeitgeschichte bewegt sich die Reihe thematisch um die Erinnerung. Fortgesetzt wird das Montagskino mit spanischen Independentfilmen. Vom 22. März bis 26. April gibt es “cine español arriesgado“, mutiges, risikofreudiges, gewagtes Kino aus Spanien, das beim Publikum und bei den Kritikern auf konträre Meinungen trifft. Die unabhängigen Produktionen erzählen auf eigenwillige Weise unbequeme Geschichten, die von der Notwendigkeit und der gelegentlichen Unmöglichkeit menschlichen Zusammenlebens berichten. In Zusammenarbeit mit dem Spanischen Generalkonsulat Frankfurt Mit freundlicher Unterstützung durch Banco Santander, NH Hotel Frankfurt City, Spanair und dem Spanischen Fremdenverkehrsbüro Ort: Instituto Cervantes Frankfurt, Staufenstr. 1, 60323 Frankfurt UNKOSTENBEITRAG: 4 €, erm. 3 € Karten sind an der Abendkasse im Instituto Cervantes erhältlich. Feierliche Eröffnung der Filmreihe und Fachgespräch mit dem Regisseur
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Montag, 15. Februar 2010, 19.00 Uhr Feierlich eröffnet wird das Montagskino im Instituto Cervantes Frankfurt durch den Spanischen Generalkonsul, die Direktorin des Instituto Cervantes Frankfurt und den Kulturanthropologen und Dokumentarfilmer Sacha Knoche, der eine thematische und konzeptionelle Einführung geben wird. Im Anschluss wird der mehrfach preisgekrönte (u.a. Goya 2009, Gaudí 2009) Auftaktfilm Bucarest präsentiert.
Bucarest - La memoria perdida (Bukarest. Die verlorene Erinnerung) von Albert Solé, (Spanien 2008, 80 Min. OmeU)
„Bucarest, la memoria perdida“ thematisiert die Erinnerung und erzählt anhand der Lebensgeschichte Albert Solés und der seines Vaters von der persönlichen Suche des Filmemachers nach seinen Wurzeln. Sein Vater, der spanische Politiker Jordi Solé Tura, eine Schlüsselfigur während der Transición Española, musste wegen antifranquistischer Umtriebe Spanien verlassen und nach Rumänien ins Exil gehen, wo auch Albert 1962 geboren wurde. Nun, nach einem erfüllten und aufregenden Leben ist er wieder exiliert - diesmal jedoch ohne Hoffnung auf eine Rückkehr: Jordi Solé Tura ist an Alzheimer erkrankt. Seine Erinnerung geht jeden Tag mehr verloren. Nach dem Film findet ein Fachgespräch zwischen dem Regisseur Albert Solé und dem Journalisten und Buchautor Tilman Jens statt. Tilman Jens (1954) sorgte mit seinem Buch „Demenz. Abschied von meinem Vater“ über die Erkrankung seines Vaters Walter Jens für eine leidenschaftliche und zum Teil erbittert geführte Debatte in Deutschland. Solé und Jens haben mit Film und Buch eine sehr persönliche und biographische Arbeit vorgelegt, die ihre prominenten Väter und deren Demenzerkrankung in den Mittelpunkt gestellt. Sie reflektieren die Vater-Sohn-Beziehung, die durch die Krankheit eine Wendung erfahren hat, zugleich erinnern die Söhne an ihre eigene Lebensgeschichte. Die beiden Autoren werden über den Schaffensprozess und ihre jeweiligen Erfahrungen mit der Krankheit und der Resonanz in Öffentlichkeit und Medien sprechen. Wie geht man in Deutschland, bzw. in Spanien damit um? Welche Erkenntnisse haben sie gewonnen? Und haben sie sich durch ihre Arbeit, ihr Erbe und die Krankheit ihrer Väter Gedächtnis, Erinnerung, Vergessen erschlossen?
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Montag, 22. Februar 2010, 19.00 Uhr El honor de las injurias (Die Ehre von Injurias) von Carlos García Alix, Spanien 2007, 88 Min. OmeU Künstler und Regisseur Carlos García-Alix begibt sich auf die leidenschaftliche Suche nach dem Anarchisten Felipe Sandoval, alias ‘Doctor Muñiz’ (Madrid, 1886-1939). Maurer von Beruf, jagt er nur einem Traum nach: der sozialen Revolution, jedoch wird er dabei vom Anarchisten zum erbarmungslosen Mörder. Carlos García Alix ist mit seinem ersten Dokumentarfilm gleich ein wegweisendes und mehrfach ausgezeichnetes Werk gelungen.
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Montag, 01. März 2010, 19.00 Uhr Un instante en la vida ajena (Ein Augenblick im Leben der Anderen) von J.L. López Linares, Spanien 2003, 80 Min. OmeU Madronita Andreu wurde im ausgehenden 19. Jahrhundert in eine reiche Industriellenfamilie in Barcelona hineingeboren. Fasziniert von den technischen Erfindungen ihrer Zeit, hielt die exzentrische Frau ihr Leben zwischen 1920 und 1960 in bewegenden Bildern auf Zelluloid fest. José Luis López Linares ist ein Filmemacher mit einer Aufsehen erregenden Filmografie, unter anderem arbeitete er mit Carlos Saura zusammen.
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Montag, 15. März 2010, 19.00 Uhr El Somni (Der Traum) von Christophe Farnarier, Spanien 2008, 77 Min. OmeU Joan Pipa betreibt schon seit mehr als 60 Jahren Wanderschäferei. Jeden Frühling bringt er seine Schafherde auf die Wiesen von Ripollès. El Somni folgt den Spuren dieses Hirten, der kurz vor der Pensionierung steht, und erzählt damit von einer mehr als tausendjährigen Tradition, die bald verschwunden sein wird. Der Dokumentarfilm nimmt den Zuschauer nicht nur mit ins katalanische Hinterland und in die Pyrenäen, er ist auch den Erinnerungen Joans gewidmet und lässt uns an seinem Wissen und seinen Weltanschauungen teilhaben. Zweiter Teil des Montagskinos: Gewagtes Kino aus Spanien
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Montag, 22. März 2010, 19.00 Uhr Tiro en la cabeza (Kopfschuss) von Jaime Rosales, Spanien 2008, 85 Min. OmsU, mit Ion Arretxe, Iñigo Royo, Jaione Otxoa Ion führt ein unauffälliges Leben. Alles scheint normal. Er fährt mit zwei Freunden nach Frankreich. In einem Einkaufszentrum treffen sie zufällig auf zwei Polizisten in Zivil. Ohne Vorwarnung erschießen sie die zwei Männer in deren Auto. Wie konnte es nur zu der brutalen Bluttat kommen? Der Film stellt die Absurdität von Gewalt mit ungewohnten Mitteln dar. Jaime Rosales stellte TIRO EN LA CABEZA 2008 auf dem Filmfestival in San Sebastián vor und sorgte für eine hitzige Debatte.
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Montag, 29. März 2010, 19.00 Uhr Forasteros (Fremde) von Ventura Pons, Spanien 2008, 105 Min. OmeU, mit Anna Lizarán, Joan Pera, Manel Barceló Eine Familie durchlebt im Abstand von 40 Jahren zwei traumatische Ereignisse: den Verlust eines Familienangehörigen. Die Ankunft neuer und fremdartiger Nachbarn stört die soziale und familiäre Harmonie. Aber sind es wirklich die Fremden, die stören? Oder sind nicht wir es, die unfähig sind, das Fremde aufzunehmen? Der Regisseur Ventura Pons gilt er als einer der renommiertesten Regisseure des katalanischen Kinos.
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Montag, 12. April 2010, 19.00 Uhr La buena estrella (Der gute Stern) von Ricardo Franco, Spanien 1997, 102 Min. OmeU, mit Antonio Resines, Maribel Verdú, Jordi Mollá Rafael wurde in seiner Jugend durch einen Arbeitsunfall entmannt. Er führt ein ruhiges, zurückgezogenes Leben. Eines Morgens jedoch trifft er die schwangere Marina, die von Daniel, ihrem Liebhaber und Vater des Kindes, geschlagen worden ist. Marina und Rafael sehen eine Möglichkeit, ihre gemeinsamen Träume zu verwirklichen - eine Familie zu gründen - deren Erfüllung ihnen aus verschiedenen Gründen unmöglich schien. Als Daniel im Gefängnis landet, bietet Rafael an, sich Marina und des Kindes anzunehmen. Marina warnt aber, dass Daniel zurückkehren wird und dass sie nicht weiß, wie er sich verhalten wird. Riardo Franco, der neben Pedro Almodóvar zu den kreativsten Filmemachern Spaniens gehörte, starb kurz nach der Fertigstellung des Films an einem Herzinfarkt.
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Montag, 19. April 2010, 19.00 Uhr Amateurs (Amateure) von Gabriel Velázquez, Spanien 2008, 84 Min. UmeU, mit Emilie de Preissac, Francisco Luque, Alberto Díaz Der 65-jährige Vorarbeiter Julio Nieves hat sein ganzes Leben alleine in Vallecas, einem Stadteil von Madrid, verbracht. Nun wird er bald in Rente gehen. Sein Leben ändert sich plötzlich, als er erfährt, dass er eine 16-jährige Tochter hat. Was, wenn sie nun doch nicht seine Tochter ist? Ist sie ein Heilmittel gegen sein Einzelgängertum? Bis zu welchem Punkt sind wir bereit zu gehen, um der Einsamkeit zu entkommen? Gabriel Velázquez, Jahrgang 1968, wurde mit zahlreichen Auszeichnungen für seine Filme bedacht. Er war an der Produktion von „Airbag“ (1997) beteiligt.
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Montag, 26. April 2010, 19.00 Uhr En la ciudad de Sylvia (In Sylvias Stadt) von José Luis Guerín, Spanien 2007, 84 Min. OmeU, mit Pilar López de Ayala, Xavier Lafitte, Laurence Cordier Es ist Sommer. Ein junger Mann schlendert jeden Tag durch Straßburg. Er zeichnet Gesten und Expressionen der Menschen in Strassen und Cafes. Er sucht eine Frau, die er vor Jahren einmal kennen lernte. Diese Suche führt ihn zu einer anderen Frau, die ihn wiederum zu einer anderen Frau führt - immer unter dem Zeichen der mentalen Anwesenheit der Abwesenden. José Luis Guerín ist einer der innovativsten Filmemacher in Spanien. Seine Filme sind meist Erzählungen eines Verlustes: EN CONSTRUCCIÓN (2001) zeigt er die Verwandlung eines armen Immigrantenviertels in ein Viertel des Konsums. Ort: Instituto Cervantes Frankfurt UNKOSTENBEITRAG: 4 €, erm. 3 € Karten sind an der Abendkasse im Instituto Cervantes erhältlich.
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